Die Podologie

Die Podologie ist die medizinische Fußpflege und ein staatlich anerkannter Heilberuf. Sie umfasst die Behandlung und Vorbeugung von Fuß- und Nagelerkrankungen und trägt dazu bei, Beschwerden zu lindern und die Fußgesundheit langfristig zu erhalten.



Was gehört zur Podologie?

Die Podologie umfasst weit mehr als die Behandlung von Fuß- und Nagelproblemen. Ziel ist es, Beschwerden zu lindern, die Fußgesundheit langfristig zu erhalten und Erkrankungen frühzeitig vorzubeugen.

Zu den wichtigsten Behandlungen gehören:

  • Nagelbehandlung: Fachgerechte Behandlung verdickter oder veränderter Nägel sowie begleitende Versorgung bei Nagelpilz.
  • Eingewachsene Nägel: Schmerzlindernde Behandlung und Korrektur mit modernen Nagelkorrekturspangen.
  • Hautbehandlung: Schonendes Entfernen von Hornhaut, Hühneraugen und schmerzhaften Schrunden.
  • Druckentlastung: Individuell angepasste Orthosen zum Schutz vor Druck- und Reibungsstellen.

Für wen ist eine podologische Behandlung geeignet?

Eine podologische Behandlung ist für Menschen jeden Alters sinnvoll – sowohl bei bestehenden Beschwerden als auch zur Vorbeugung.

Besonders wichtig ist sie für:

  • Menschen mit Diabetes, insbesondere bei diabetischem Fußsyndrom.
  • Personen mit Polyneuropathie, Rheuma oder Querschnittsyndrom.
  • Alle, die unter eingewachsenen Nägeln, Druckstellen, Hornhaut oder anderen schmerzhaften Fußbeschwerden leiden.

Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Liegt eine ärztliche Heilmittelverordnung vor, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten unter bestimmten Voraussetzungen. Dazu zählen insbesondere das diabetische Fußsyndrom sowie neurologisch bedingte Sensibilitätsstörungen oder ein Querschnittsyndrom.

Ist keine medizinische Verordnung vorhanden, kann die Behandlung selbstverständlich auch als Selbstzahlerleistung in Anspruch genommen werden.